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Branchenzentrum Ausbau und Fassade feierlich eröffnet

Leuchtturm für das deutsche Stuckateurhandwerk

Nach langer Planung konnte am 18. Juli 2019 das neue Branchenzentrum Ausbau und Fassade in Rutesheim eingeweiht werden. Unter einem Dach wurden die bisher dezentralen Standorte des Fachverbandes und seines Kompetenzzentrums Ausbau und Fassade zusammen geführt. Neben großzügigen Konferenz- und Tagungsräumen erwarten die Seminarteilnehmer nun auch funktionale und preisgünstige Übernachtungsmöglichkeiten.

Nach Grußworten von Andreas Kepper, Regierungsdirektor Handwerks- und Gewerbeförderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, Susanne Widmaier, Bürgermeisterin von Rutesheim und Marc Biadacz (MdB) sowie einer Videobotschaft von Staatssekretärin Katrin Schütz aus dem Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg führte Stuckateurmeister Rainer König die rund 170 Gäste in einer Zeitreise durch die Entstehungsgeschichte des Branchenzentrums und erläuterte die Vision, die sich aus diesem Leuchtturmprojekt für die Ausbaugewerke ergibt.

„Letztlich ist es die Stärke einer Gemeinschaft, die eine wesentliche Basis für solche Erfolge bildet. Es erfüllt mich mit Stolz, dass die Mitgliedsunternehmen und Innungen des Stuckateurhandwerks in Baden-Württemberg diese Stärke entwickeln konnten, die nun in Form des neuen Branchenzentrums Ausbau und Fassade in Rutesheim Früchte trägt“ sagte Landesinnungsmeister König.

„Hier ist ein neuer Ort mit besten räumlichen Voraussetzungen für unsere Unternehmer und Fachkräfte von heute und morgen zur beruflichen Qualifizierung entstanden. Ein Ort auch, an dem die Innovationen beschleunigt in den Markt transferiert werden. Und nicht zuletzt auch ein Ort für unsere geschätzten Partner der Bau- und Ausbau-Branche, ein Ort des Dialogs zwischen Unternehmern und Herstellern und für die Zusammenarbeit verschiedener Gewerke im Ausbau – und das bundesweit“ so König, der auch stellvertretender Präsident der Landesvereinigung Bauwirtschaft Baden-Württemberg ist, weiter.

Danach erläuterte Architekt Oliver Braun von Ackermann + Raff das Konzept des durch Bundes- und Landesmittel geförderten Gebäudes. Rainer König bedankte sich bei den Förderern aus Bund, Land und der Baustoffindustrie und enthüllte gemeinsam mit seinem Hauptgeschäftsführer Thomas Arnold eine Sponsorentafel, auf der die Logos dieser Industriepartner angebracht sind.

Die im Gebäude befindliche Kunstausstellung wurde von Kuratorin Nicole Deisenberger vom Kunstmuseum Stuttgart präsentiert und erläutert. Für die auf drei Monate befristete Ausstellung konnten als Leihgaben Gemälde und Skulpturen der renommierten Künstlerinnen Ruth Rosa Stützle-Kaiser und Ihrer Schwester Elisa Stützle-Siegsmund aus dem Tübinger Atelier P12 gewonnen werden.

Nach dem Festakt lud Gastgeber König die Besucher zur anschließenden Party mit weiteren 300 Mitgliedern und Freunden der Fachorganisation ein, auf der bei fetziger Musik von der Altensteiger Coverband Dr. Gonzo auch bestens für das leibliche Wohl gesorgt war.

Im neuen Branchenzentrum sind in Nachbarschaft der überbetrieblichen Ausbildungsstätte nicht nur die Geschäftsstelle des Fachverbandes der Stuckateure für Ausbau und Fassade Baden-Württemberg, sondern auch das Kompetenzzentrum Ausbau und Fassade sowie das Seminarzentrum mit angeschlossenem Hotelbetrieb untergebracht. Das Gebäude soll das Branchenzentrum aller deutschen Stuckateure werden. Daher sind alle Stuckateur-, Maler- und Trockenbaubetriebe, die Innungen, die Industrie- und Handelspartner sowie die benachbarten Gewerke eingeladen, das Gebäude als das Branchenzentrum für Ausbau und Fassade zu verstehen und dort die Qualifizierungsstätte für das deutsche Ausbauhandwerk entstehen zu lassen.

Neben mehreren großzügigen Veranstaltungsräumen können den Seminargästen auch 20 Übernachtungszimmer zur Verfügung gestellt werden. Diese wurden von den Industriepartnern völlig individuell gestaltet und bilden so ein weiteres Highlight in der Weiterbildungslandschaft des deutschen Handwerks.

Im bisherigen Bestandsgebäude stehen nun ebenfalls bauliche Veränderungen an: Die bisherigen Theorieräume werden in Praxisräume umgewandelt, so dass neben den neuen Theorieräumen noch weitere Technikräume zur Verfügung stehen. Eine solche Kombination von Werkstätten, Praxis- und Theorieräumen in Verbindung mit schönen Übernachtungsmöglichkeiten ist sehr selten, so dass das neue Branchenzentrum Ausbau und Fassade in Rutesheim seinen Nutzern gleich mehrere Alleinstellungsmerkmale zu bieten hat.

Die Liegenschaft soll darüber hinaus das wesentliche Leistungsspektrum der Stuckateure thematisieren. Als Referenz dazu dienen die Putzbauten der klassischen Moderne. Hierzu wird Putz in unterschiedlicher Form materialgerecht eingesetzt. So ist der kubische Baukörper mit einem einheitlichen hellen Edelkratzputz beschichtet. Am Eingang erfolgt eine Akzentuierung mittels Überhöhung des Technikgeschosses und der folgenden Rundung als Führung zum Eingang. Der Sockelbereich wird an dieser Stelle mit einer anthrazitfarbenen Putzstruktur in Kellenwurftechnik hervorgehoben. Die schuppenartige Ostfassade des Bildungsbereiches wird in einzelne Putzscheiben bzw. Flächen aufgelöst.

Die gesamte Gebäude und der benachbarte Werkhof wird künftig den Besuchern zudem über zahlreiche Mustertafeln ein möglichst umfassendes Bild von den vielfältigen Leistungsangeboten, Arbeitstechniken und Materialien unseres Gewerks vermitteln und so auch Verbrauchern wertvolle Entscheidungshilfen bieten.

Grußwort

Ein jedes Haus hat sie gesehen, aber nicht jede Bewohnerin oder jeder Bewohner: Die Stuckateurinnen und Stuckateure, die maßgeblich am Hausbau beteiligt sind. Der Fachverband der Stuckateure für Ausbau und Fassade SAF bündelt die Expertise dieses Handwerks in Baden-Württemberg.

Mit dem neuen Kompetenzzentrum öffnet der Fachverband SAF ein neues Kapitel seiner Geschichte. Die Neueröffnung soll fortan Theorie mit Praxis verbinden. Neben den Büros finden sich im neuen Kompetenzzentrum künftig auch Werkstätten und moderne Seminarräume. Dadurch kommt der Fachverband seinem Kern noch näher: dem Handwerk. Dieses hat in Baden-Württemberg eine lange Tradition. In unserem Bundesland ausgebildet zu werden gilt auf dem Markt als Gütesiegel. Ausbildungsberufe genießen in BadenWürttemberg einen hohen Stellenwert, denn sie sind ein wichtiger Faktor für unsere erfolgreiche Wirtschaft. Doch auch international weiß man, dass „Made in BadenWürttemberg“ für Qualität steht. Umso mehr freut es mich, dass der Fachverband SAF dem Standort Rutesheim treu geblieben ist.

Ich wünsche allen Beteiligten des Fachverbands eine von Erfolg gekrönte Neueröffnung. Auf dass das neue Kompetenzzentrum ein Haus voller Ideen und echter Innovation wird!

Derzeit entsteht in Rutesheim direkt neben dem bisherigen Schulungszentrum für Ausbau und Fassade das neue Branchenzentrum der Stuckateure.

In dem Neubau sollen neben der Verbandsgeschäftsstelle auch das Kompetenzzentrum für Ausbau und Fassade und das beantragte Kompetenzzentrum Energiefassade untergebracht werden. Zusätzlich werden 20 Zimmer und mehrere großzügige Veranstaltungsräume gebaut, so dass neben dem eigenen Platzbedarf für Schulungen und Veranstaltungen auch die steigende Nachfrage nach Räumlichkeiten durch unsere zahlreichen Partner aus der Branchen gedeckt werden können. Auch die Kombination von Werkstätten, Praxisräumen und Theorieräumen ist selten und entspricht vielfach geäußerten Wünschen.

Wir können uns auf eine qualitativ hochwertige Ausführung freuen, auf eine schöne Fassade und auf ansprechende Innenräume.


Das Zentrum des Stuckateurhandwerks rund um Ausbau und Fassade soll das wesentliche Leistungsspektrum der Stuckateure thematisieren.

Als Referenz dazu dienen die Putzbauten der klassischen Moderne. Hier wird Putz in unterschiedlicher Form materialgerecht eingesetzt.

Der kubische Baukörper wird mit einem anspruchsvollen Kratzputz überzogen. Am Eingang erfolgt eine Akzentuierung mittels Überhöhung des Technikgeschosses und der folgenden Rundung als Führung zum Eingang. Der Sockelbereich wird an dieser Stelle mit einem Putz in Kellenwurftechnik hervorgehoben. Die schuppenartige Ostfassade des Bildungsbereiches wird in einzelne Putzscheiben bzw. Flächen aufgelöst.

Der Neubau, das zur Technikwerkstatt umgebaute Bestandsgebäude sowie die Ausstellungsflächen im Außenbereich werden den künftigen Besuchern auch ein möglichst umfassendes Bild von den vielfältigen Leistungsangeboten, Arbeitstechniken und Materialien unseres Gewerks liefern.

Selbstverständlich bieten die grozügigen Hofflächen auch ausreichend Parkmöglichkeiten für unsere Besucher.

Nach jahrelanger Planung und einem sich hinziehenden Genehmigungsverfahren konnte am 15.11.2017 am Neubau der Stuckateure in Rutesheim der Grundstein gelegt werden. Gemeinsam mit Rutesheims Erstem Beigeordneten Martin Killinger legte Verbandsvorsitzender Rainer König vor rund 50 Gästen den von den Ausbau-Managern angefertigten Grundstein.

In seiner Ansprache betonte Stuckateurmeister König „Dies ist ein historischer Tag in der Geschichte unseres Verbandes.“ Der Neubau wird nicht nur ein Verwaltungsgebäude, sondern das Branchenzentrum aller deutschen Stuckateure werden. Neben der Verbandsgeschäftsstelle wird hier auch das Kompetenzzentrum für Ausbau und Fassade sowie das neue Kompetenzzentrum Energiefassade beheimatet sein.

Den Baufortschritt können Sie unter www.stuck-komzet.de/neubau-komzet mitverfolgen. Wöchentlich werden aktuelle Baustellenbilder eingespielt.

Nachfolgend einige Bilder zur Grundsteinlegung am 15.11.2017:

Das neue Branchenzentrum nimmt immer mehr Gestalt an. Am 10.04.2018 konnte nun zusammen mit Bauhandwerkern, Planern, Nachbarn und Gästen aus Politik, Handel, Baustoffindustrie und weiteren Partnern das Richtfest gefeiert werden.

Vor rund 80 Gästen und unter dem bunt geschmückten Richtkranz hielt der Projektleiter des Rohbauers Moser, Herr Grozynski, den traditionellen Richtspruch ab. Dabei kam zum Ausdruck, dass der Baufortschritt sich sehr erfreulich entwickelt und man voll im Plan läge, so dass die Fertigstellung aller Voraussicht nach vor Weihnachten 2018 erfolgen könne.

Susanne Widmaier, die frisch gewählte Bürgermeisterin der Stadt Rutesheim, beglückwünschte im Namen der Stadtverwaltung und des Gemeinderates die Bauherren zum neuen Gebäude. „Die Stuckateure haben einen Leuchtturm gebaut. Ein Gebäude zum Netzwerkbau und eine Keimzelle für Innovationen“, sagte sie.

In seiner Ansprache dankte der Verbandsvorsitzende Rainer König den Handwerkern und allen am Bau Beteiligten für ihre professionelle Arbeit „Wir haben es geschafft – der Richtkranz ziert des Daches Kron, das Richtfest ist für Euch der Lohn“. Das Gebäude wird nicht nur ein Verwaltungshaus, sondern das Branchenzentrum aller Stuckateure in Deutschland werden. Die Industrie- und Handelspartner lud er ein, das Gebäude als das Branchenzentrum für Ausbau und Fassade zu verstehen und dort die Qualifizierungsstätte für das deutsche Ausbauhandwerk zu errichten. Im neuen Branchenzentrum wird in Nachbarschaft der überbetrieblichen Ausbildungsstätte nicht nur die neue Verbandsgeschäftsstelle, sondern auch das Kompetenzzentrum für Ausbau und Fassade (KomZet) beheimatet sein.

Während der anschließenden Feier konnte das Gebäude besichtigt werden.

Das Projekt wird durch Bundes- und Landesmittel gefördert. Der Baufortschritt kann unter www.stuck-komzet.de/neubau-komzet mitverfolgt werden: Regelmäßig werden dort aktuelle Baustellenbilder eingespielt.


Fassade


Skulpturale Wendeltreppe im Atrium

Ein Highlight in unserem Neubau ist die skulpturale Wendeltreppe im Atrium. Diese Wendeltreppe verbindet mit 27 Steigungen und 26 Stufen das Erd- mit dem ersten Obergeschoss. Als Grundkonstruktion wurde eine freitragende Stahlwangentreppe mit beidseitig brüstungshohen Flachstahlwangen als Absturzsicherung gewählt.

Um der Wendeltreppe den gewünschten skulpturalen Charakter zu verleihen, wurde die Grundkonstruktion aus Stahl mit Hilfe von vor Ort gebogenem Rundstahl und Rabitzdraht in die endgültige Form gebracht. Die beiden Handläufe wurden direkt auf den Treppenwangen in Stuck gezogen.


Ellipsendecke – 1. OG


Sonstige Bilder

Nach jahrelanger Planung und einem sich hinziehenden Genehmigungsverfahren konnte am 15.11.2017 am Neubau der Stuckateure in Rutesheim der Grundstein gelegt werden. Gemeinsam mit Rutesheims Erstem Beigeordneten Martin Killinger legte Verbandsvorsitzender Rainer König vor rund 50 Gästen den von den Ausbau-Managern angefertigten Grundstein.

In seiner Ansprache betonte Stuckateurmeister König „Dies ist ein historischer Tag in der Geschichte unseres Verbandes.“ Der Neubau wird nicht nur ein Verwaltungsgebäude, sondern das Branchenzentrum aller deutschen Stuckateure werden. Neben der Verbandsgeschäftsstelle wird hier auch das Kompetenzzentrum für Ausbau und Fassade sowie das neue Kompetenzzentrum Energiefassade beheimatet sein.

Den Baufortschritt können Sie unter www.stuck-komzet.de/neubau-komzet mitverfolgen. Wöchentlich werden aktuelle Baustellenbilder eingespielt.

Nachfolgend einige Bilder zur Grundsteinlegung am 15.11.2017:

Das neue Branchenzentrum nimmt immer mehr Gestalt an. Am 10.04.2018 konnte nun zusammen mit Bauhandwerkern, Planern, Nachbarn und Gästen aus Politik, Handel, Baustoffindustrie und weiteren Partnern das Richtfest gefeiert werden.

Vor rund 80 Gästen und unter dem bunt geschmückten Richtkranz hielt der Projektleiter des Rohbauers Moser, Herr Grozynski, den traditionellen Richtspruch ab. Dabei kam zum Ausdruck, dass der Baufortschritt sich sehr erfreulich entwickelt und man voll im Plan läge, so dass die Fertigstellung aller Voraussicht nach vor Weihnachten 2018 erfolgen könne.

Susanne Widmaier, die frisch gewählte Bürgermeisterin der Stadt Rutesheim, beglückwünschte im Namen der Stadtverwaltung und des Gemeinderates die Bauherren zum neuen Gebäude. „Die Stuckateure haben einen Leuchtturm gebaut. Ein Gebäude zum Netzwerkbau und eine Keimzelle für Innovationen“, sagte sie.

In seiner Ansprache dankte der Verbandsvorsitzende Rainer König den Handwerkern und allen am Bau Beteiligten für ihre professionelle Arbeit „Wir haben es geschafft – der Richtkranz ziert des Daches Kron, das Richtfest ist für Euch der Lohn“. Das Gebäude wird nicht nur ein Verwaltungshaus, sondern das Branchenzentrum aller Stuckateure in Deutschland werden. Die Industrie- und Handelspartner lud er ein, das Gebäude als das Branchenzentrum für Ausbau und Fassade zu verstehen und dort die Qualifizierungsstätte für das deutsche Ausbauhandwerk zu errichten. Im neuen Branchenzentrum wird in Nachbarschaft der überbetrieblichen Ausbildungsstätte nicht nur die neue Verbandsgeschäftsstelle, sondern auch das Kompetenzzentrum für Ausbau und Fassade (KomZet) beheimatet sein.

Während der anschließenden Feier konnte das Gebäude besichtigt werden.

Das Projekt wird durch Bundes- und Landesmittel gefördert. Der Baufortschritt kann unter www.stuck-komzet.de/neubau-komzet mitverfolgt werden: Regelmäßig werden dort aktuelle Baustellenbilder eingespielt.