Vorgehen

Was bisher geschah:

Gearbeitet wurde an folgenden Themen:

  • Welches sind Kompetenzen, die Mitarbeiter für die Zukunft und jetzt benötigen, um den gesteigerten Markbedingungen gewachsen zu sein?
  • Welches sind Kompetenzen, die UnternehmerInnen/ InhaberInnen/ MeisterInnen für die Zukunft und jetzt benötigen, um den gesteigerten Marktbedingungen gewachsen zu sein?
  • Welche Kooperationen mit Unternehmen sind möglich, um Lernende zu fördern?

Gearbeitet wurde an folgenden Themen:

  • Welchen Herausforderungen sind die Stuckateur-Betriebe (Branche) unterworfen?
  • Wie hat sich demnach unser Markt verändert?

Ziel des Workshops war es, zusammenzutragen,

  • wie unsere Bildungsorganisation künftig aufgestellt sein soll (Zukunftsbild) und
  • welche Werte wir darin transportieren und leben wollen (Leitbild).

Dabei wurden viele Ergebnisse erarbeitet, die mit in ein künftiges Zukunfts- und Leitbild unserer Organisation fließen werden.

Die Geschäftsführung wird künftig regelmäßig Informationen zur Qualitätsentwicklung und den aktuellen internen Bildungsthemen an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mittels eines internen Newsletters kommunizieren. Darüber hinaus wurden Kommunikationsregeln entworfen, die an die Alltagskommunikation geknüpft werden sowie eine digitale Kommunikationsplattform zur internen Kommunikation eingeführt.

Die Resonanzgruppe (Link auf Seite Funktionsgruppen_Resonanzgruppe), bestehend aus Führungskräften der ersten und zweiten Reihe in Unternehmen unterschiedlicher Größe, internen Führungskräften und einem Mitglied des Prüfungsausschusses der MstrV., hat sich mit folgenden Fragestellungen beschäftigt:

  • Was sind die Ziele und nachhaltiger Nutzen von Q_EN_POLIS und seinen Transfer-Projekten für die Bildungseinrichtungen des Stuckateur-Handwerks?
  • Welche Rolle nimmt die Resonanzgruppe innerhalb der Funktionsgruppen von Q_EN_POLIS ein? Welche Aufgaben obliegen der Resonanzgruppe daher ganz besonders?
  • Welche Werte sind Ihnen in Bezug auf ein Leitbild für unsere Bildungseinrichtung wichtig?

Die Ergebnisse der Resonanzgruppe werden in unser künftiges Leitbild einfließen.

Folgende Fragen wurden bearbeitet:

  • Welche Werte sind Ihnen bei uns in der Bildungseinrichtung bzw. in der Zusammenarbeit zwischen SAF und Bildungseinrichtung wichtig auf dem Weg dorthin?
  • Was haben Sie konkret für Vorstellungen in Bezug auf Ihren Arbeitsplatz – welche Informationen zur Qualitätsentwicklung, zur Modernisierung unserer Bildungseinrichtung benötigen Sie?
  • Was können Sie selbst sich vorstellen, zur Qualitätsentwicklung beizutragen? Welche Ideen oder Wünsche haben Sie ganz persönlich?

Zusammen mit der InterVal GmbH in Berlin, unserem wissenschaftlichen Partner, haben wir eine Online-Befragung für Auszubildende, aktuelle und ehemalige MeisterschülerInnen sowie für unsere Ausbau-ManagerInnen erstellt. Ziel ist es, auch unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Wort kommen zu lassen. Zu folgenden Themenbereichen wurden Fragen gestellt:

  • Persönliche Anforderungen an eine Aus- und Weiterbildungsstätte.
  • Bewertung der aktuellen Situation im KomZet Rutesheim bzw. in der ÜBA Leonberg.
  • Vorstellung davon, was eine nachhaltige Bildungsstätte ausmacht bzw. was mit dem Begriff „Nachhaltigkeit“ im Zusammenhang mit Ausbildung/ Qualifizierung gemeint sein könnte.

2-Tages-Workshop zur Bilanzierung der Strategischen Maßnahmen sowie der Nachhaltigkeits-Indikatoren: Nach der moderierten feststehenden Methode der „Wissensbilanzierung Made in Germany“ wurde ein großer „Qualitätszirkel“ organisiert, der das Unternehmen „Bildungseinrichtung“ mit seinen unterschiedlichen Funktionsstellen und „Interessensgruppen“ im Kleinen abbildet.

Gearbeitet wurden an folgenden Themen:

  • Erfassung des Ist-Stands der Wisssensbereiche für unsere Bildungsorganisationen und
  • Erfassung und Bewertung der Wirkungszusammenhänge zwischen den einzelnen Wissensbereichen.

Danach können die geleisteten Zuordnungen mithilfe der Toolbox Wiisensbilanzierung ausgewertet und grafisch visualisiert werden.

Diese Ergebnisse helfen uns, die nächsten Handlungsschritte besser zu bestimmen und vor allem festzustellen, mit welchen Handlungsbereichen wir die größte Hebelwirkung für Qualitätsentwicklung erzielen werden.

Was künftig geplant ist:

Im Projekt D-MasterGuide entwicken wir ein interaktives digitales Lernsystem für Lernende im Ausbau-Handwerk. Ziel des Systems ist es, den Medien-Kompetenzerwerb im Ausbau-Handwerk zu fördern. Das System stellt dazu für die Lernenden acht konkrete Berufsfeld-spezifische Lernstationen bereit, die auf Kernarbeits-Prozessen des Ausbaugewerbes beruhen (z. B. Angebotskalkulation oder Baustelleneinrichtung). Über die Bearbeitung der Lernstationen erwerben die Lernenden Medienkompetenzen, beispielsweise zur rechtskonformen digitalen Baudokumentation, zur Qualitätsbeurteilung des heutigen breit verfügbaren digitalen Wissens oder zum Einsatz digitaler Hilfsmittel auf der Baustelle. Die Lernstationen werden durch didaktische Einführungsvideos ergänzt. Diese legen den Praxisnutzen und die Notwendigkeit zum Erwerb der im Fokus stehenden Medienkompetenz auch auf emotionaler Ebene plausibel dar. Die acht digitalen Lernstationen werden in die Meister-Vorbereitung des KomZet für Ausbau und Fassade verpflichtend integriert. Durch ergänzende Unterstützungsangebote für Lernende und Lehrende wird dabei eine optimale Einbindung in das Bildungsangebot gewährleistet.

D-MasterGuide_Kurzfassung (PDF, 180 KB)