Kick-off für 3D Vizard: Projektpartner treffen sich in Rutesheim
Mit einem ersten gemeinsamen Präsenztreffen ist das Projekt 3D Vizard am 22. April 2026 offiziell gestartet. Zum Kick-off kamen im Branchenzentrum in Rutesheim alle Projektpartner zusammen, um sich persönlich kennenzulernen, gemeinsame Erwartungen zu besprechen und die Ziele für die Zusammenarbeit abzustecken.
An dem Treffen nahmen Fabian Weiss von Immersight als Konsortialführer, Prof. Dr. Timo Ropinski und Matthias Kohn von der Universität Ulm, Floria Müller und Daniel Stevkovski von I.NEO solutions sowie Dr. Roland Falk, Tina Roth sowie die beiden Ausbilder Katharina Kreutel und Christoph Zaiser vom Kompetenzzentrum Ausbau und Fassade teil.
Ziel des Projekts 3D Vizard ist es, digitale und visuelle Lösungen für Arbeitsschutz, Risikominimierung und Dokumentation zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich praxisrelevante Informationen – etwa zu Schadstoffen, Feuchtigkeit oder Schimmel – besser erfassen, bewerten und verständlich darstellen lassen. So sollen digitale Werkzeuge entstehen, die in der Praxis und in der Ausbildung einen echten Mehrwert bieten.
Immersight bringt als Konsortialführer seine Erfahrung in der Digitalisierung im Bauwesen in das Projekt ein. Das Unternehmen entwickelt und vermarktet Software für digitale Zwillinge von Räumen und Baustellen. Dazu gehören unter anderem Lösungen für die 3D-Erfassung mit 360°-Kameras, für virtuelle Begehungen sowie für die digitale Dokumentation und Kommunikation im Bauprozess.
Die Universität Ulm bringt mit der Visual Computing Gropu ihre wissenschaftliche Expertise in den Bereichen Visualisierung, 3D-Darstellung und digitale Modellierung ein. I.NEO solutions und das Komzet Ausbau und Fassade übernehmen als Praxispartner eine wichtige Rolle, indem sie ihre Erfahrungen aus realen Anwendungsfeldern einbringen und die Entwicklungen im Projekt erproben werden. Dazu gehört insbesondere die Frage, welche Schadstoffe in der Praxis relevant sind, welche Messwerte – zum Beispiel zu Feuchtigkeit oder Schimmel – wichtig sind und wie diese Informationen sinnvoll dokumentiert werden können.
Besonders wertvoll war, dass die Projektpartner bei ihrem Besuch in Rutesheim auch direkt einen Einblick in unsere Arbeit als Stuckateure und Ausbauhandwerker gewinnen konnten. Im Rahmen einer Hausführung durch unser Branchenzentrum und das Technikgebäude wurden unter anderem unsere Modelle zur Energieeffizienztechnik vorgestellt.
Damit war das Kick-off nicht nur ein gelungener Start in die gemeinsame Projektarbeit, sondern auch eine gute Gelegenheit, Praxis, Forschung und technologische Entwicklung von Anfang an eng miteinander zu verbinden.







